Humax ICord HD! Was macht die neue Firmware genau?

Für alle die sich über MiniRootFS einen besseren Überblick verschaffen möchten,

Allgemeines zu MiniRootFS:
MiniRootFS bietet eine browserbasierte Benutzeroberfläche für die Administration des iCord HD. Die Benutzeroberfläche steht in den Sprachen deutsch und englisch zur Verfügung.
Der Zugriff auf die Benutzeroberfläche ist standardmäßig mit einem Passwort geschützt. Dieses kann durch den Benutzer nachträglich geändert werden.
Weiterhin kann die Netzwerkkonfiguration des iCord HD über die Benutzeroberfläche des MiniRootFS vorgenommen werden.
Eine Übersicht des Status des iCord HD kann ebenfalls eingesehen werden. Hier erhält man u. a. Informationen zur aktuellen MiniRootFS Version, zum Prozessor, zu den Flash Partitionen sowie Festplattenspeicherinformationen.
Die Aktualisierung der iCord HD Firmware ist – falls neue Firmware vorhanden – ebenfalls möglich.

MiniRootFS bietet in der aktuellen 1.0.1 Version weitere folgende Dienste / Möglichkeiten an:

1. Dropbear
2. ntpclient
3. rmspecialchars
4. Samba
5. Telnet
6. vsftpd
7. TwonkyMedia
8. VideoBrowser

Hinweis:
Alle nachfolgenden Erklärungen stellen eine sehr vereinfachte Art der Beschreibung der durch MiniRootFS zur Verfügung gestellten Dienste dar.

1. Dropbear ist ein „Dienst“ und wurde speziell für Arbeitsumgebungen ausgelegt, die wenig Speicher- und/oder Prozessorresourcen – wie z.B. der iCord – zur Verfügung stellen. Dropbear nutzt das sog. SSH-Protokoll (Secure Shell), mit deren Hilfe man auf eine sichere Art und Weise eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Computer (hier iCord) herstellen kann.

2. Der NTP-Client nutzt das sog. Network Time Protokoll (NTP) welches ein Standard zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen ist. Es wurde speziell entwickelt um eine zuverlässige Zeitgabe über Netzwerke zu ermöglichen.

3. „rmspecialschars“ ist ein Dienst welcher Sonderzeichen wie z.B. Umlaute (ä, ö, ü) aus den vom iCord aufgenommenen Dateien entfernt.

4. Samba dient u. a. zum Zugriff auf Dateifreigaben in gemischten Netzwerken (Linux, Microsoft). Der iCord läuft mit Linux, die meisten privaten PCs laufen unter Microsoft Betriebssystemen (XP/Vista). Um den Zugriff auf die Dateien eines Linux-Systems von einem Microsoft-System zu ermöglichen, wird Samba genutzt. Durch den Einsatz von Samba können im Windows-Explorer die Dateien vom iCord eingesehen, bearbeitet und/oder gelöscht werden.

5. Telnet (Telecommunication Network) ist der Name eines im Internet weit verbreiteten Netzwerkprotokolls. Die Kommunikation findet über das TELNET-Protokoll statt. Der häufigste Gebrauch von Telnet ist die Herstellung von Verbindungen zwischen Textterminals und entfernten Rechnern über ein Netzwerk. Über das Textterminal (Emulator auf einem PC) lassen sich u. a. nun Tastatureingaben an den anderen Endpunkt senden. In der Regel wird damit eine Kommandozeilenumgebung (Shell) bedient.
Die Nutzung von Telnet sollte nur versierten Benutzern vorbehalten bleiben.

6. vsftpd, die Kurzform von „Very Secure FTP Daemon“, ist ein FTP-Server für Linux-/Unix-Betriebssysteme. Er ist wegen seiner kleinen Programmgröße gut geeignet für Rechner mit knappen Ressourcen und wird dank seiner Geschwindigkeit auch in größeren Unternehmen benutzt.
vsftpd lässt sich mit einer einzelnen Konfigurationsdatei (beim iCord /opt/etc/vsftpd.conf) einstellen und erlaubt in seiner Ausgangskonfiguration nur anonymes FTP.

7. Twonkymedia ist ein UPnP -”server” der Multimedia Dateien in einem Netzwerk zur Verfügung stellt. Um diese Inhalte abspielen zu könnnen benötigt man einen UPNP Client, der dann die Inhalte streamt und abspielt. Die Daten werden somit an einer zentralen Stelle abgelegt und können im gesamten Netzwerk abgespielt werden. Clients gibt es etliche von Software Lösungen bis hin zu Hardware Lösungen wie z.B. PS3, Noxon, Soundbridge. Wenn man sich ein Gerät kauft ist es nicht nur wichtig dass es UPnP verstehen kann sondern es muss auch klar sein ob es ein Client oder ein Server ist.

8. Der Video Browser ist eine im Webbrowser (Internet Explorer oder Firefox) integrierte Möglichkeit Videodateien abzuspielen. Hierzu wird von den meisten Nutzern hier im Forum das Programm VLC benutzt.
Ist der Video Browser installiert, kann man sich die auf dem iCord befindlichen Dateien in einer Liste anschauen und diese auch aufrufen, so dass man sich die Filme z.B. auf dem PC anschauen kann.
Für die Nutzung des Video Browsers sollte das Programm VLC auf dem Rechner installiert sein. Will man aus dem Video Browser eine Datei öffnen, wird man im Browser gefragt ob man das VLC-Plugin installieren möchte. Einfach bestätigen und schon kann es losgehen.

Posted by admin   @   5 Oktober 2009

 

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